Seminare
Seminare können in Bremen oder in Absprache am Ort Ihrer Wahl organisiert werden. Frühzeitige Terminplanung erforderlich!
Elementares Musizieren auf Stabspielen
Stabspiele ermöglichen es, im Musikunterricht vorausetzungslos tonal zu musizieren, aus der Bewegung heraus musikalische Grundstrukturen zu erfahren und zu gestalten (Klang-Spiele, Tonleitern, Sequenzen, Dreiklänge, Skalenbildungen, Dymanik, Tempi, Motiv- und Periodenbau, strukturierte Improvisationen in Skalen verschiedener Kulturkreise etc.etc. In einer späteren Phase können komplexere Ensemblestücke, entstehen, wobei der Schwierigkeitsgrad innerhalb des Ensembles sehr weit gestaffelt werden kann.
(Maximal 12 Teilnehmer, Instrumente vorhanden, schriftliches Studienmaterial und Noten werden gestellt)
Musik des Balkan als Belebung und Erweiterung unseres Rhythmuserlebens
Tänze, Lieder und Chöre aus dem Balkan, (ungewohnte) Rhythmen und Klänge aus den Balkanländern kennelernen, Tänze, Lieder und Chöre aus dem Balkan musizieren, eventuell in Kombination mit Volkstanzen (Eigene Dozentin für die Tänzer)
Der musikalische Rhythmus ist das vielleicht am wenigsten „verstandene“ und differenzierte Element in der westlichen Musikpraxis und bildet doch die Grundlage eines lebendigen Musizierens und eine Herausforderung unserer Zeit zugleich. In der Instrumentalpädagogik zeigt sich die elementare Bedeutung einer „tiefen“ Verankerung rhythmischer Fähigkeiten für das eigene Klangerleben und eine gute Tonbildung und in der Musiktherapie werden die Phänomene von Ton, Klang und Rhythmus in ihren Zusammenhängen mit dem Organismus seit Jahrzehnten erforscht und angewandt. Im Musikunterricht der Mittel- und Oberstufe nimmt die Beschäftigung mit Rhythmus und die direkte und indirekte Auseinandersetzung mit der m(n)otorischen Rhythmik der industriell erzeugten Popularmusik einem großen Raum ein. Musik aus Ost- und Südosteuropa hat oftmals eine eigentümliche rhythmische Dynamik, die in den (für Mitteleuropäern) ungewohnten unsymetrischen Metren und Taktarten begründet liegt. Die Beschäftigung mit solchen lebendig wechselnden und pulsierenden Rhythmen (z. B. in Siebener-, Neuner-, Dreizehnerzyklen) in Zusammenhang mit einer ungewöhnlichen Tonalität wirkt außerordentlich anregend, weil innere Prägungen und Gewohnheiten (letzlich besteht die gesamte mitteleuropäische Musik aus zwei- oder dreiteiligen Rhythmen) erweitert und verlebendigt werden. Hieraus kann sich ein neues, sehr erfrischende Rhythmuserleben entwickeln, das eine individuelle und schöpferische Auseinandersetzung mit der allgegenwärtigen rhythmischen Motorik der Popmusik genauso wie die Intensivierung der Gestaltungsfähigkeit beim Instrumentalspiel und Singen ermöglicht. In diesem Seminar, das sich an Musiklehrer, Instrumentalpädagogen, Musiktherapeuten aber auch an interessierte Laien richtet, werden auf Schlag- und Klanginstrumneten Basistechniken erübt und „einfachen“ rhythmischen Grundphänomene wie Pulsation, Schwerezyklen, Längen und Kürzen und deren musikalisch-menschenkundlichen Qualitäten erkundet. Auf diesen Basiserfahrungen aufbauend werden Instrumental- und Vokalmusik aus dem Balkan musiziert. Die Teilnehmer sollten hierzu ihre eigenen Instrumente mitbringen. Die Teilnehmer erhalten Notenmaterial zur Anregung für die eigene Arbeit.
Einführung in das Spiel auf Choroiflöten
Die Choroiflöten wurden in Holland und Schweden speziell für die Bedürfnisse des Kindes und das gemeinsame Flöten in der Schule entwickelt und bieten auch dem Erwachsenen eine neue Musizier- und Hörerfahrung. Jedes Flötenmodell (Pentatonische Flöte, c“- Flöte, a-Flöte, f- Flöte und d-Soloflöte) hat ihren eigenen Charakter und eigene Spielweise.
Instrumente können gestellt werden.
Einführung in das Leierspiel
Gemeinsames Leierspiel ist eine besondere Erfahrung, da diese Instrumente einen besonderen, „offenen“ Klangraum bilden, der es wie bei keinem anderen Instrument ermöglicht mit einfachen Mitteln, zu improvisieren und zu qualitätvollen musikalischen Erlebnissen und einem erneuerten Hören zu gelangen.
Einige (wenige) Instrumente können gestellt werden.
Instrumentenbaukurse
Viele der Ganz Ohr Instrumente können mit geduldigen und ein wenig geübten Teilnehmern in Instrumentenbaukursen unter meiner Anleitung gebaut werden. Voraussetzung ist das Vorhandensein von genügend Werkraum und Holzbearbeitungswerkzeugen. Akkordharfen und Xylophone eignen sich hierzu besonders und lassen den Gestaltungswünschen der Teilnehmer einigen Spielraum. Mit wesentlich größerem zeitlichen, materiellen und handwerklichem Aufwand ist auch der Bau von gothischen Harfen möglich, wobei dem präzisen Schnitzen und Hobeln hierbei eine besondere Rolle zukommt.









